Sehr geehrte Frau Babendererde, |
in der vergangenen Woche hat sich der Deutsche Bundestag in die parlamentarische Sommerpause verabschiedet. Die vergangenen Tage standen jedoch im Lichte von Jens Spahns Rücktritt vom Fraktionsvorsitz - diese Ausgabe von Cornell aktuell möchte ich daher gerne nutzen, um Ihnen einige persönliche Gedanken hierzu mitzuteilen. Außerdem möchte ich mit Ihnen auf die vergangenen Wochen zurückblicken und mit einem Mythos zur sog. "parlamentarischen Sommerpause" aufräumen.
Diese bedeutet nämlich nicht, dass die Abgeordneten nun acht Wochen lang Ferien machen. Ähnlich wie Lehrer sehen sich auch Politiker mit diesem hartnäckigen Vorurteil konfrontiert. Tatsächlich verlagert sich in der sitzungsfreien Zeit der Schwerpunkt unserer Arbeit in die Wahlkreise. Genau darauf freue ich mich besonders: auf viele Gespräche, Begegnungen und den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort. Denn gute Politik entsteht nicht nur in Berlin, sondern vor allem dort, wo die Entscheidungen ihre Wirkung entfalten.
Für mich beginnt jetzt meine Sommertour durch unseren schönen Landkreis Harburg. Möglicherweise komme ich gar bei Ihnen vorbei – vielleicht sogar, um Ihnen persönlich die Post zu bringen... Halten Sie also die Augen offen! Ich freue mich auf viele Begegnungen und gute Gespräche.
Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine erholsame Sommerzeit. Genießen Sie die freien Tage, sammeln Sie neue Kraft - und vielleicht sehen wir uns ja auf einem meiner Termine im Landkreis Harburg.
Herzlichst |
| Ihre Cornell Babendererde |
Ein persönliches Wort zum Rücktritt unseres Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn |
Seit über einem Jahr erlebe ich Jens Spahn als überzeugenden, durchsetzungsfähigen und eloquenten Politiker, den ich überaus schätze. Dennoch, als ich von der Leihmutterschaft im Ausland gehört habe, wurde mir klar: Das geht gar nicht. Wasser predigen und Wein trinken, den Deutschen in unserem Land diesen Weg verbieten, selbst aber den Weg übers Ausland gehen, verträgt sich nicht mit einem Spitzenamt.
Abgesehen von dem Vorwurf der Doppelmoral sehe ich persönlich die Leihmutterschaft höchst kritisch: nicht nur, weil der Schritt zur Ausbeutung von Frauen nicht weit ist, auch ein Kind wird dadurch zur Ware. Sosehr ich den Schmerz aus eigener Erfahrung über einen unerfüllten Kinderwunsch nachempfinden kann, sosehr bin ich auch der Überzeugung: Nicht jeder Wunsch muss in Erfüllung gehen. Auch nicht in unserer Wohlstandsgesellschaft. Es gibt Grenzen.
Deshalb habe ich auch den Parteitagsbeschluss der CDU zu Beginn dieses Jahres, in dem sich unsere Partei weiterhin gegen Leihmutterschaft ausspricht, aus vollem Herzen unterstützt.
Zugleich möchte ich klarstellen: Jens Spahn und seiner Familie wünsche ich alles Gute. Und Jens Spahn bleibt für mich auch weiterhin ein herausragender Politiker.
Nun gilt es, nach vorne zu schauen: Mit Thorsten Frei haben wir einen Personalvorschlag für das Amt des Fraktionsvorsitzenden. Ein Vorschlag, den ich aus vollem Herzen begrüße. |
Save the Date: Alexander Dobrindt kommt nach Buchholz! |
Ich freue mich sehr, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Freitag, 21. August 2026, bei uns im Wahlkreis begrüßen zu dürfen.
Unter dem Motto „Mehr Sicherheit für unsere Innenstädte und Gemeinden“ sprechen wir über die innere Sicherheit und die Herausforderungen für unsere Städte und Gemeinden. Die Veranstaltung findet in der EMPORE Buchholz statt. Beginn ist um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte merken Sie sich den Termin bereits heute vor. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.
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Bevor es mit diesem Newsletter thematisch in den Wahlkreis geht, möchte ich noch einmal auf die letzte Sitzungswoche des Bundestages zurückblicken. Wir haben wichtige Entscheidungen getroffen, mit denen wir Deutschland Schritt für Schritt wieder einfacher, leistungsfähiger und zukunftsfester machen.
Freiheit statt Bevormundung: Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten wieder mehr Wahlfreiheit bei der Entscheidung über ihre Heizungsanlage. Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz haben wir das Heizungsgesetz der Ampel-Regierung wie versprochen abgelöst. Die neuen Regelungen sind technologieoffen, praxistauglich und deutlich unbürokratischer. Damit beenden wir ideologische Vorgaben und setzen wieder auf Vertrauen in die Menschen statt auf staatliche Bevormundung.
Wir machen unsere Sozialversicherungen fit für die Zukunft: Ein Kraftakt und spannend bis zum Schluss! Die Reformen im Gesundheitsbereich wurden intensiv diskutiert und schließlich gegen erheblichen Widerstand auf den Weg gebracht. Unser Ziel ist klar: Die Beiträge müssen langfristig bezahlbar bleiben, ohne die medizinische Versorgung zu gefährden. Deshalb begrenzen wir die Ausgabendynamik und sorgen für eine stabile Finanzierung.
Warum sind diese Reformen notwendig? Weil Nichtstun die teuerste aller Lösungen wäre. Der demografische Wandel stellt unser Sozialversicherungssystem vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig belasten immer höhere Sozialabgaben Beschäftigte und Unternehmen und schwächen unseren Wirtschaftsstandort. Wer den Sozialstaat dauerhaft sichern will, muss ihn rechtzeitig modernisieren – genau das tun wir. Im Herbst setzen wir diese Reformarbeit in den Bereichen Pflege und Rente fort.
Ein starker Staat braucht starke Sicherheitsbehörden: Nach mehr als 30 Jahren haben wir das Bundespolizeigesetz an die Anforderungen unserer Zeit angepasst. Unsere Bundespolizei erhält damit eine moderne und verlässliche Rechtsgrundlage für ihre wichtige Arbeit. Gerade in Zeiten neuer Bedrohungen gilt: Der Staat muss handlungsfähig sein und diejenigen bestmöglich ausstatten, die jeden Tag für unsere Sicherheit sorgen.
Familien entlasten statt mit Bürokratie belasten: Künftig wird Kindergeld in den meisten Fällen automatisch ausgezahlt. Eltern müssen dafür grundsätzlich keinen Antrag mehr stellen. Das antragslose Kindergeld startet im März 2027 zunächst für Geburten ab dem zweiten Kind und soll ab Herbst 2027 auch auf erstgeborene Kinder ausgeweitet werden. So bauen wir unnötige Bürokratie ab und machen staatliche Leistungen einfacher zugänglich.
Mit diesen Entscheidungen gehen wir in die Sommerpause - nicht mit Stillstand, sondern mit dem Anspruch, unser Land Schritt für Schritt besser zu machen. In diesem Sinne sollte nicht unerwähnt bleiben, dass am 1. Juli 2026 die neue Grundsicherung in Kraft getreten ist. Damit tun wir etwas für das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen: Wer arbeiten kann, sollte arbeiten!
Viele weitere Herausforderungen liegen noch vor uns, aber ich bin überzeugt: Mit Vernunft, Maß und dem Vertrauen in die Eigenverantwortung der Menschen bringen wir Deutschland wieder nach vorn.
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Gedenken an 80 Jahre Flucht und Vertreibung |
Vor 80 Jahren mussten rund 14 Millionen Deutsche ihre Heimat verlassen. Unter ihnen auch meine Mutter. Im Juni hat der Deutsche Bundestag in zeitlicher Nähe zum alljährlichen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni diesen Schicksalen unter dem Titel „Gedenken an Flucht und Vertreibung vor 80 Jahren - Aussöhnung und europäische Verständigung voranbringen“ gedacht. Was bleibt, wenn man seine Heimat verliert?
Und was lernen wir daraus in einer Zeit, in der Putins Krieg den Frieden in Europa wieder bedroht? Diese Fragen habe ich in meiner Plenarrede aufgegriffen. Gerne können Sie diese hier nachverfolgen.
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Operationsplan Deutschland: Generalleutnant Bodemann in der Burg Seevetal |
Rund 280 Interessierte sind meiner Einladung in die Burg Seevetal gefolgt, um sich über den Operationsplan Deutschland zu informieren. Besonders gefreut hat mich, dass neben vielen Bürgerinnen und Bürgern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Blaulichtfamilie, dem Gesundheitswesen, der Verwaltung und der Politik dabei waren.
Seit April 2025 ist Generalleutnant Bodemann Stellvertreter des Befehlshabers Operatives Führungskommando der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben. Damit trägt er zentrale Verantwortung für die nationale Operationsplanung. In seiner Laufbahn hat er vielfältige Führungs- und Stabsverwendungen im In- und Ausland durchlaufen – unter anderem im Bundesministerium der Verteidigung sowie in internationalen Einsätzen. Derzeit ist er maßgeblich für die Erstellung und Weiterentwicklung des Operationsplans Deutschland zuständig. Dieser ist das Fundament für die militärische und zivile Zusammenarbeit sowohl im Krisen- und Verteidigungsfall als auch in der davor liegenden „Hybriden Phase“.
Generalleutnant Bodemann machte eindrücklich deutlich, dass der Operationsplan Deutschland nicht dazu dient, Angst zu schüren. Ziel ist es vielmehr, durch klare Abläufe, belastbare Strukturen und ein enges Zusammenwirken aller Beteiligten dafür zu sorgen, dass Deutschland im Krisen- oder Verteidigungsfall handlungsfähig bleibt. Der russische Angriff auf die Ukraine hat gezeigt, dass Fragen der Landes- und Bündnisverteidigung wieder an Bedeutung gewinnen. Zugleich nehmen hybride Bedrohungen zu – von Cyberangriffen und Drohnenüberflügen über Sabotageakte an kritischer Infrastruktur bis hin zu Spionage und Desinformationskampagnen.
Mit dem Operationsplan Deutschland verzahnt die Bundeswehr den militärischen Auftrag erstmals eng mit allen zivilen Schlüsselakteuren. Neben der engen Abstimmung mit den Bundesländern in Fragen der Inneren Sicherheit und Infrastruktur bildet die Kooperation mit der Wirtschaft und den Blaulichtorganisationen das Rückgrat der nationalen Resilienz. Während Industrie und Unternehmen die lebensnotwendige Versorgung und Logistik sicherstellen, garantieren Katastrophenschutz, Feuerwehren und Rettungskräfte den Schutz der Bevölkerung sowie die Handlungsfähigkeit des Staates im Krisenfall. Aufgrund seiner zentralen geografischen Lage innerhalb der NATO hat Deutschland eine besondere Funktion als Drehscheibe für Truppenbewegungen, Versorgung und Logistik.
Deutlich wurde an diesem Abend auch: Sicherheit ist kein Zustand, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Krisenvorsorge braucht klare Zuständigkeiten, funktionierende Kommunikation und Menschen, die im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Dazu gehört auch die Eigenvorsorge jedes Einzelnen: Bin ich vorbereitet? Kann ich mich und meine Familie für einige Tage selbst versorgen? Diese Fragen sind längst nicht mehr abstrakt, sondern betreffen uns alle.
Landrat Rainer Rempe unterstrich die Bedeutung der kommunalen Ebene und erklärte: „Als Kreisverwaltung werden wir unseren Beitrag leisten, bestmöglich auf die zukünftigen Szenarien vorbereitet zu sein.“ Genau dieses Zusammenspiel der Verantwortlichen vor Ort ist entscheidend, wenn wir unser Land widerstandsfähiger machen wollen.
Mein herzlicher Dank gilt Generalleutnant Bodemann für seine klaren und eindrucksvollen Einblicke, Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede für ihr Grußwort sowie Markus Warnke für die Leitung der Fragerunde. Ebenso danke ich allen Gästen für die vielen wichtigen Fragen und den intensiven Austausch. |
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Jägerfrühstück in der Heide |
Kürzlich war ich zu einem gemeinsamen Jägerfrühstück mit Jägern und Förstern aus unserer Region eingeladen. Als aktive Jägerin kenne ich viele der Herausforderungen. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stand der Umgang mit dem Wolf.
Der Niedersächsische Landtag hat den Wolf nun in das Landesjagdgesetz aufgenommen. Der von der rot-grünen Landesregierung eingeschlagene Weg bleibt jedoch deutlich hinter dem zurück, was der Bund ermöglicht hat.
Künftig kann nach einem bestätigten Riss, bei dem der sogenannte „zumutbare Herdenschutz“ überwunden wurde, ein Schnellabschuss genehmigt werden. Ein gesamtes Rudel darf jedoch erst dann entnommen werden, wenn es in einem Wolfsterritorium zu drei entsprechenden Schadensereignissen gekommen ist. Für die betroffenen Weidetierhalter bedeutet dies im schlimmsten Fall, dass sie wiederholt Tiere verlieren müssen, bevor gehandelt werden kann. Das ist keine vorausschauende Bestandssteuerung, sondern weiterhin vor allem eine nachträgliche Reaktion auf bereits eingetretene Schäden.
Besonders kritisch ist, dass Niedersachsen auf ein echtes Bestandsmanagement verzichtet. Für das Jagdjahr 2026/2027 hat das Land die Obergrenze auf insgesamt nur 27 adulte territoriale Wölfe festgelegt – dies sogar einschließlich bereits verendeter Tiere. Bei einem Bestand von etwa 500 - 600 Wölfen in Niedersachsen wird damit keine angemessene Regulierung der Population erreicht. Die Sorgen der Jägerschaft und der Weidetierhalter bleiben deshalb berechtigt.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Wolf darf nicht erst einsetzen, nachdem Weidetiere gerissen wurden. Schäden müssen möglichst verhindert, regionale Besonderheiten berücksichtigt und eine kontrollierte Regulierung des Bestandes möglich sein. Dazu gehören kurze Entscheidungswege, die Einbindung der örtlichen Jägerschaft und verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. Der Bund hat die notwendigen Spielräume geschaffen. Niedersachsen nutzt sie bislang unzureichend.
Mein herzlicher Dank gilt Martin Meyer für die Einladung, die Gastfreundschaft und das hervorragende Jägerfrühstück.
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Niedersachsen zu Gast im Deutschen Bundestag |
In den sommerlichen Juni-Sitzungswochen habe ich mich sehr über den Besuch von einigen Gästen aus unserer Heimat im Deutschen Bundestag gefreut.
So waren unter anderem zum Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand Dr. Nina Kley (Feldbinder Spezialfahrzeugwerke), Alexander und Luise Tietz (Wildpark Lüneburger Heide) und mein Mann Arndt Schäfer (Volksbank Lüneburger Heide) nach Berlin gereist. Neben einem gelungenen Sommerfest standen für die Gäste ein Austausch zu den Themen unseres Mittelstands, u.a. mit der Mittelstandsbeauftragten Gitta Connemann und eine Hausführung durch den Bundestag auf dem Programm.
Außerdem war Sebastian Lavrentev, Wirtschaftsjunior der Region Elbe-Heide, für den alljährlichen Know-How-Transfer zu Gast. Dieser bietet Wirtschaftsjunioren die Möglichkeit, Bundestagsabgeordneten eine Woche lang über die Schulter blicken zu können und hautnahe Einblicke in den Berliner Sitzungsalltag zu erlangen. |
Austausch mit dem Kreissportbund |
Mit Uwe Bahnweg (1. Vorsitzender) und Kai Uffelmann (Vorstandsmitglied) vom Kreissportbund Landkreis Harburg habe ich im Juni über das gesprochen, was die Sportvereine im Landkreis aktuell beschäftigt: Wie bleiben unsere Anlagen fit für die Zukunft - und wie finanzieren wir das?
Das Sondervermögen des Bundes und zusätzliche Landesmittel bringen dem Landkreis Harburg insgesamt 154 Millionen Euro für Infrastrukturinvestitionen. Dass der Sport dabei einen angemessenen Anteil erhält, ist keine Selbstverständlichkeit - sondern eine politische Aufgabe, die ich mit Nachdruck angehe. Sport ist Daseinsvorsorge, und das muss sich in der Mittelverteilung widerspiegeln.
Vielen Dank für den guten Austausch! |
Politik aus nächster Nähe - Besuch aus dem Wahlkreis in Berlin |
Drei Tage Berlin bei hochsommerlichen Temperaturen: Kürzlich folgten politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis meiner Einladung zu einer Informationsfahrt in die Bundeshauptstadt. Die durch das Bundespresseamt organisierte politische Fahrt bot den Teilnehmenden ein vielseitiges Programm.
Zum Auftakt erhielt die Gruppe bei einem Informationsgespräch des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Hauses. Das Spektrum reicht von Bildungs- und Chancengerechtigkeit über Familien-, Jugend- und Seniorenpolitik bis hin zu Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe. Anschließend erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Humboldt Forum und begaben sich auf eine visuelle Zeitreise durch acht Jahrhunderte, die eindrucksvoll die Geschichte des Ortes wiedergab.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Bundestages. Nach einer politisch ausgerichteten Stadtrundfahrt verfolgten die Gäste eine Plenarsitzung und erlebten unmittelbar, wie parlamentarische Debatten und politische Entscheidungsprozesse ablaufen. Sehr gefreut habe ich mich über unser anschließendes persönliches Gespräch. Dabei berichtete ich von meinem Alltag als Abgeordnete, aktuellen politischen Entscheidungen und meiner Arbeit für den Landkreis Harburg. Natürlich blieb auch ausreichend Zeit für Fragen, Anregungen und eine offene Diskussion.
Weitere Stationen führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Deutschen Dom und in den Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße. Die ehemalige Ausreisehalle war während der Teilung Berlins Schauplatz schmerzhafter Abschiede. Persönliche Lebensgeschichten, Originalobjekte und eine erhaltene Passkontrollkabine veranschaulichen, wie Überwachung und Kontrollen den Alltag der Menschen prägten. Am letzten Tag besuchten die Gäste die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit erinnert an die Schicksale der dort inhaftierten Menschen und gibt tiefe Einblicke in das Unrechtssystem der DDR. Den Abschluss bildete ein Besuch beim Bundesnachrichtendienst mit einem spannenden Grundsatzvortrag und einem Rundgang durch die Ausstellung.
Trotz der großen Hitze hat die Gruppe das gesamte Programm mit sehr viel Interesse und guter Stimmung absolviert. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Gespräche, ihre Neugier und das angenehme Miteinander.
Die Informationsfahrten bieten eine wertvolle Gelegenheit, politische Entscheidungen besser nachzuvollziehen, historische Zusammenhänge zu vertiefen und unsere Demokratie aus nächster Nähe zu erleben. Bei Interesse melden Sie sich gern unter cornell.babendererde.wk@bundestag.de
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Zu guter Letzt: Der Europatag an der BBS Winsen |
Vor wenigen Wochen war ich zu Gast beim Europatag an der BBS Winsen. Die Aula war voll, die Fragen waren klug - und die Diskussion hat gezeigt, wie sehr sich junge Menschen mit Europa auseinandersetzen.
Wir haben gemeinsam überlegt: Was bedeutet Europa für die junge Generation? Was läuft schon gut, und wo gibt es Nachholbedarf? Und ganz konkret: Wie viel Einfluss hat Brüssel eigentlich auf unseren Alltag? Diese und viele weitere Fragen haben wir angeregt diskutiert.
Eines ist dabei deutlich geworden: Wer Europa verstehen und mitgestalten will, muss miteinander reden - und vor allem zuhören. Genau das haben die Schülerinnen und Schüler der BBS Winsen an diesem Tag eindrucksvoll vorgemacht.
Lassen Sie uns diesen gemeinsamen Geist mit in den Sommer nehmen! |
Hier entlang für noch mehr Politik: |
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© 2026 Dr. Cornell Babendererde, MdB |
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Bitte antworten Sie stets an cornell.babendererde@bundestag.de. Antworten an Noreply-E-Mail-Adressen können nicht gelesen werden.
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